Kurzbeschreibung

Es reicht nicht aus, wenn Leseförderer wissen, dass die Lesesozialisation massiven Einfluss auf Lesekompetenz und Lesemotivation hat. Wer bei lesefern aufwachsenden Kindern wirklich eine Verbesserung erreichen will, muss genauer hinschauen.

Das Seminar zeigt auf, wie die Realität bei den lesefern aufwachsenden Kindern aussieht, warum sie eine besondere Aufmerksamkeit benötigen und wie in Kindergarten und Schule – aufbauend auf diesen Erkenntnissen – sinnvolle Leseförderung betrieben werden kann.

Dem interkulturellen Aspekt wird dabei - auch in Form interkulturellen Trainings - bewusst viel Raum gegeben, da Erzieher und Lehrer viele Hürden besser überwinden können, wenn sie die kulturellen Hintergründe kennen.

Agenda

Referentinnen

Heidemarie Brosche ist Mittelschullehrerin und Autorin von Kinder-, Jugend- und Sachbüchern: www.h-brosche.de. Seit Jahren engagiert sie sich für die Leseförderung gerade der lesefern aufwachsenden Kinder und Jugendlichen.

Eylem Emir ist angehende Erzieherin und engagiert sich seit 14  Jahren ehrenamtlich als  Stadtteilmutter in dem Konzept des Kinderschutzbundes für Sprach- und Elternbildung. Hierfür wurde sie als mehrsprachige Mutter von pädagogischen Fachkräften zur Multiplikatorin qualifiziert. Aktuell leitet sie im Rahmen ihres Berufspraktikums die Nachmittagsbetreuung einer offenen Ganztagsklasse (1. Klasse) in einer Augsburger Grund- und Mittelschule.  Die interkulturelle Sensibilisierung ist ihr ein Herzensanliegen