Kurzbeschreibung

Menschen machen Medien und bringen darin auch ihre Vorstellungen von Geschlecht zum Ausdruck. Dabei verfügen mediale Geschlechterinszenierungen über normatives Potential, das insbesondere in der Sozialisation im Kindes- und Jugendalter von hoher Relevanz ist.

Welche Geschlechterinszenierungen finden Kinder und Jugendliche in Games vor und wie inszenieren sie sich selbst als Spielende? Wie konstruieren Jugendliche und junge Erwachsene Geschlecht im Kontext von Social Media? Auf welche Vorstellungen greifen sie zurück und wo überwinden sie möglicherweise einschränkende Konstrukte?

Prof. Dr. Tanja Witting ist Diplom-Sozialpädagogin und hat an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Braunschweig/Wolfenbüttel die „Professur für Kunst und Medien in der Sozialen Arbeit“ inne. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen Prozesse der Mediensozialisation und Medienkompetenzentwicklung bei Kindern und Jugendlichen, erziehungswissenschaftliche Medienforschung, Jugendmedienschutz und das Themengebiet Medien und Geschlecht.

Veranstalter ist das Netzwerk Interaktiv in Kooperation mit dem Kulturforum München, dem Referat für Bildung und Sport der LH München und dem Institut für Jugendarbeit, Gauting.