Kurzbeschreibung

Durch die Ausstellung führt Marion Grether, die Direktorin des Museums für Kommunikation.

„Es wird To(r)te geben. Buchstaben können Leben retten“, so heißt die aktuelle Sonderausstellung des Museums für Kommunikation. Mit Humor und viel Einfallsreichtum wirbelt das Künstlerduo „Verwertungsgesellschaft“ die Fundamente des bildungsbürgerlichen Sprachkanons durcheinander. Dabei legen Martin Droschke und Oliver Heß Textwüsten trocken, zerlegen Worte in Einzelteile und servieren dann ihren Buchstabensalat neu und hübsch angerichtet. Die Künstler packen die Anfangssätze berühmter Romane in Form von Buchstabennudeln in Tütensuppenpäckchen, lassen den G-Pard und die M-Pörung in Dioramen zu bildlich-buchstäblichem Leben erwachen, bringen die Besucher in den G-Nuss von S-Kastanien und legen Fischstäbchen um zu Buchstäbchen.

Zur Person:
Marion Grether, Kunsthistorikerin, seit September 2012 Direktorin des Museums für Kommunikation Nürnberg, ihr Anliegen: das Profil des Museums durch Ausstellungen, Veranstaltungen und den weiteren Ausbau der museumspädagogischen Angebote als Forum für Medienkompetenz  zu stärken, wobei ein besonderer Fokus auf der Zukunft der Kommunikation liegt.