Kurzbeschreibung

IP in der Produktion – die neuen Techniken.

Die bereits seit einigen Jahren groß angekündigte komplette Ablösung der „klassischen“ Audio- und Videovernetzung durch IT-basierte Netzwerke hat begonnen. Die Standardisierungsgremien arbeiten eifrig an den benötigten Standards, auf Messen und Konferenzen finden bereits Interoperabilitätstests statt und erste Proof of Concept T ests (z.B. im IRT ) und Implementierungen (z.B. RT L City) sind bereits erfolgt. Das Seminar vermittelt die einzelnen Bausteine, die für den Weg in eine rein IP-basierte Produktionsumgebung nötig sind.

Welche Techniken werden in Zukunft eingesetzt?

Teile von SMPT E 2110 als einer der maßgeblichen Standards für kommende IP-Produktionsnetze sind zwar veröffentlicht, AES67 als Audio-over-IP Standard etabliert, aber einige Bausteine drumherum (z.B. Management, Überwachung, ...) sind noch in Arbeit und bedürfen einer intensiven Betrachtung.

Zukunftssicheres Knowhow für Mitarbeiter aus Broadcast und IT

Um für die zukünftigen Aufgaben gewappnet zu sein, muss in den Rundfunkanstalten ein gemischtes Knowhow vorhanden sein. Rundfunkspezifische (AV-) Kenntnisse und IT /Netzwerk-Knowhow sind die Basis, um tiefer in den neuen Technologien tätig sein zu können.

Das Seminar gibt (nach einer zweigeteilten Einführung in AV-Grundlagen für IT /Netzkollegen bzw. Netzwerkgrundlagen für Broadcaster) einen Einblick in die Funktionsweise der verwendeten Standards (SMPTE 2022, 2110, AES67, PTP, ...) und klärt die Fragen: Wie werden Audio und Video in Zukunft in IP transportiert? Wie funktioniert die Synchronisierung? Wie sehen Havarie- und Redundanzkonzepte aus? Welche Management- und Kontrollkonzepte gibt es?